Wir stellen vor: Schuldekan Markus Bender
Wir stellen vor: Schuldekan Markus Bender
Er ist nicht nur Mathematik- und Religionslehrer, Oberstudienrat und Schulseelsorger, sondern auch Handballer, Fastnachter und darüber hinaus ist er in St. Johannes Leutershausen engagiert. der Schuldekan Markus Bender hat viele Hüte auf. Im Januar 2023 kam noch ein weiteres Amt als Mitglied der Projektleitung im lokalen Projekt Bergstraße-Neckar-Odenwald der Kirchenentwicklung 2030 dazu. Wir fragten Markus Bender, wie er nach einem Jahr das Projekt und die Zukunft der neuen Pfarrei und des Schuldekanats sieht.
Herr Bender, wie sind Schuldekan geworden?
Markus Bender: Nach einem Studium an der Pädagogischen Schule in Heidelberg, trat ich zuerst eine Stelle als Lehrer an einer Realschule in Nierstein bei Mainz an. Währenddessen konnte ich das Studienseminar Kaiserslautern und ein Weiterstudium an den Universitäten Landau und Mainz absolvieren. In Mainz wurde ich dann zum Leiter einer Fachoberschule, an deren Aufbau ich erfolgreich beteiligt sein konnte. Und dann kam 2019 die Anfrage die Stelle als Schuldekan in Heidelberg-Weinheim zu übernehmen, welche ich seit 2020 habe. Im August letzten Jahres wurde ich vom Erzbischof Stephan Burger zum Schuldekan wiederernannt, auf Dauer von weiteren 6 Jahren.
Inwiefern ist das Schuldekanat mit dem Dekanat Heidelberg-Weinheim verbunden?
Markus Bender: Das Schuldekanat und das Dekanat sind sehr eng miteinander verbunden. Ich bin als Schuldekan zwar nicht Angestellter des Dekanats, sondern des Ordinariats aber arbeite mit dem Dekan bei bestimmten Themen zusammen. Zudem ist der Schuldekan geborenes Mitglied im Dekanatsrat. Auf jeden Fall bleibt die regionale Reichweite des Schuldekanats auch nach der Abwicklung des Dekanats bestehen und wird somit eine Vernetzung in Sachen Bildung zwischen der Stadtkirche Heidelberg und der neuen Pfarrei ermöglichen.
Sie erwähnen die Kirchenentwicklung 2030 – wie sind Sie Mitglied der Projektleitung Bergstraße-Neckar-Odenwald geworden?
In der Projektleitung sollten sowohl haupt-, wie neben- und ehrenamtlich Engagierte Gemeindemitglieder vertreten sein. Von den hauptamtlichen Kollegen aus der Seelsorgeeinheit Weinheim sind welche auf mich zugekommen mit der Bitte, die Hauptamtlichen in diesem Gremium zu repräsentieren. Ich habe diese Einladung angenommen, obwohl ich dazugeben muss, dass ich diese Tätigkeit zusätzlich ausübe und der Prozess verlangt viel Zeit von uns ab. Nicht nur die Projektleitungssitzungen selbst, auch die Betreuung der AG, die mir persönlich sehr viel Spaß macht, ist ziemlich zeitaufwändig. Umso mehr habe ich aber die Zuversicht, dass sich der Aufwand lohnen wird und der Prozess eine positive Veränderung ins Rollen bringt.
Sie sind nun schon exakt ein Jahr in der Projektleitung des lokalen Projektes der Kirchenentwicklung dabei. Wie schätzen Sie die bisherige Prozessgestaltung ein und welche Entwicklung können Sie für das Jahr 2024 vorhersagen?
Es hat am Anfang etwas gedauert bis das Projekt ins Laufen kam, da die Seelsorgeeinheiten bislang ziemlich autonom agiert haben und die Zusammenarbeit zwischen den bisherigen Pfarreien erst durch die im Projekt berufenen Arbeitsgruppen initiiert wurde. Persönlich hat es mich echt berührt zu sehen, wie zum Beispiel in der AG Verkündigung Menschen aus derselben Seelsorgeeinheit, die für dasselbe Thema brennen, zum ersten Mal auf einander treffen und in Austausch kommen. So geschieht nun endlich die Vernetzung, die die neue Pfarrei so dringend braucht. In 2024 gibt es dann mehrere Gelegenheiten um diesen Austausch zu verstärken – beispielsweise im Februar bei dem großen AG Treffen und dann beim großen Fest am 15. Juni 2024 auf der Ladenburger Neckarwiese, zu dem alle Gemeindemitglieder – jung und alt - herzlich eingeladen sind. Ich sehe die auf uns kommende Entwicklung positiv und möchte alle Interessierten nur ermutigen, sich im Projekt mit all ihren Talenten und Gaben zu beteiligen.
Stand 15.01.2024
Maria Lipnicka


