Gemeindeteams 2030 – Einfach machen

17.07.2024 | Austausch- und Informationsabend in Rastatt am 8.7.2024 und an anderen Orten

Gemeindeteams aus der ganzen Erzdiözese Freiburg haben sich an verschiedenen Orten mit Generalvikar Christoph Neubrand zum Austausch getroffen. 

Schon das Lied zu Beginn in Rastatt griff ein Kernthema auf, wofür die Kirchenentwicklung 2030 in der Erzdiözese steht; „Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehn, voneinander lernen, miteinander umzugehn.“ Die Informationsreihe für Gemeindeteams unter dem Motto „Einfach machen“ war genau dafür da: Dass Engagierte sich untereinander vernetzen können, Fragen an die Diözesanleitung stellen können sowie umgekehrt auch die Projektkoordination erfährt, was Ehrenamtliche für ihre Arbeit vor Ort brauchen. Für die Termine in Stockach, Eppelheim, Gengenbach, Albbruck, Walldürn, Rastatt und Freiburg war die Nachfrage so groß, dass angesichts wachsender Wartelisten bald zwei Zusatztermine angeboten wurden (Rastatt am 23. Juli, online am 24. Juli 2024). 

„Wir sind hier im fundamentalsten Wandel, den die Erzdiözese je hatte“, beschreibt Generalvikar Christoph Neubrand den Kirchenentwicklungsprozess 2030. Den Gemeindeteams wird dabei im Zusammenspiel mit den anderen Teams und Gremien eine besonders zentrale Stellung zukommen: „Sie sind diejenigen, die als erste die Menschen vor Ort im Blick haben sollen.“ Um sich auf diese Aufgabe konzentrieren zu können, soll es Entlastungen geben bei Bürokratie und Verwaltung. Die Arbeit der Gemeindeteams soll ermöglicht werden durch eigene finanzielle Mittel sowie eine Ansprechperson aus dem Team der Hauptamtlichen. 
Das Handeln soll nicht von Bedenken gesteuert sein wie „Was können, was dürfen, was müssen wir tun?“ Das Motto soll sein: Einfach machen! „Ist das wirklich so gemeint“, fragte Barbara Winter-Riesterer von der Projektleitung den Generalvikar. „Ja“, sagte Christoph Neubrand spontan, flankiert von überraschtem Gemurmel aus dem Publikum, „aber ich sage damit nicht, dass es einfach wird.“ Eine Offenheit und ein inspirierendes Miteinander über die eigenen Ortsgrenzen hinweg sieht Neubrand als eine Grundvoraussetzung des Prozesses: „Kirchenentwicklung 2030 gelingt dann, wenn man sich am Erfolg der anderen freuen kann.“

Wie lädt man zur Gemeindeversammlung ein? Wie kann man Teammitglieder gewinnen? Wird die hauptberufliche Ansprechperson dann Dienstvorgesetzte der Ehrenamtlichen? Einige der auf Karten notierten Fragen konnten direkt vor Ort beantwortet werden, alle wurden jedoch gesammelt und werden abschließend ausgewertet. Blickt man allein auf die Teilnahmezahlen und das Feedback vor Ort, kann man vorab schon ein positives Fazit ziehen. 

„Nach dieser Reihe haben wir über 1000 hochmotivierte Ehrenamtliche erreicht, mit der gleichen Botschaft zwischen Odenwald und Bodensee“, freut sich Generalvikar Christoph Neubrand, der diese Chance für ein weiteres Anliegen nutzte: „Ein herzliches Dankeschön für Ihr wertvolles Engagement – dafür, dass Sie Ihr Gesicht zeigen, dafür, dass Sie Kirche sind.“